Neue „SAAT“: Die Weiten der Schöpfung
Außerdem: Pfarrerin und Social Media-Beauftragte Julia Schnizlein im Interview
Wien (epdÖ) – Das Weltall ist unvorstellbar groß. Die März-„SAAT“ befasst sich in ihrer Titelstory, wie sich die Weiten des Weltraums mit den Weiten der Schöpfung zusammendenken lassen. Zu Wort kommen der Münchner Astrophysiker und Naturphilosoph Harald Lesch, Annette Schellenberg-Lagler, Professorin für Altes Testament und Studienprogrammleiterin der Evangelisch-Theologischen Fakultät Wien, sowie der Astronom Paul Gerhard Beck. „Neuere Beobachtungen und Simulationen legen nahe, dass es im Universum mehrere hundert Milliarden bis über eine Billion Galaxien gibt, jede mit Hunderten Milliarden Sternen“, weiß der Professor für Astrophysik an der Universidad de La Laguna und Forscher am Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) auf Teneriffa. Außerdem ist Beck überzeugt, dass „wissenschaftliche Erkenntnis und spirituelles Staunen einander nicht ausschließen, sondern gegenseitig inspirieren können“.
Außerdem: „Christfluencer“ – dieser Wortschöpfung aus „Christ“ und „Influencer“ – begegnet man immer öfter. Wer sind diese Verkündiger:innen auf Social Media, was posten sie? Im Interview gibt Julia Schnizlein, Pfarrerin und Social Media-Beauftragte der Evangelischen Kirche in Österreich, Einblick in Chancen und Gefahren der digitalen Verkündigung. „Kirche sollte diesen Raum ernst nehmen und weiter ausbauen“, betont Schnizlein, die mit ihren Postings auf Instagram, TikTok und YouTube selbst viele Menschen erreicht.
Und: Mit der März-Ausgabe gibt es eine neue Rubrik: „Angedacht“ bringt Gedanken rund um Gott und die Welt – so, wie es sich für eine Andacht gehört. Den Anfang macht Superintendent Michael Simmer zum Thema „Verzicht“. Bei „Angedacht“ werden in Zukunft aber nicht nur Theologen schreiben. Diese Rubrik bietet somit eine weitere Möglichkeit, die Vielfalt in der Evangelischen Kirche zu zeigen.
Das alles und mehr aus der „Evangelischen Welt“ in der aktuellen „SAAT“, die Sie um 39 Euro im Jahr auf shop.evang.at abonnieren können.