Führungskräftekongress 2026: Sorgen für die Zukunft
Am 23. und 24. April im Stift Göttweig
Wien (epdÖ) – Das Forum christlicher Führungskräfte lädt unter dem Titel „Sorgen für die Zukunft“ zu einem zweitägigen Kongress ins Stift Göttweig. „Wie wollen wir in herausfordernden Zeiten führen, ohne dabei die eigene Freude und die Zukunftsfähigkeit unserer Organisationen aus den Augen zu verlieren?“ heißt es in der Einladung auf der Website www.wertevollfuehren.at. Dieser Frage widmet sich der Führungskräftekongress am 23. und 24. April im Stift Göttweig. Dabei gehe es nicht nur um wirtschaftliche und politische Herausforderungen, „sondern vor allem um den Menschen und die Art und Weise, wie wir unsere Verantwortung als Führungskräfte verstehen und leben“. Der Kongress, so die Veranstalter weiter, „möchte dabei aktuelle Entwicklungen beleuchten und zugleich eine Brücke zu transzendenter Sinnstiftung schlagen“.
Eröffnet wird der Kongress am Donnerstag, 23. April, um 16.00 Uhr, unter anderem mit Abt Patrick Schöder vom Stift Göttweig sowie Veit Schmid-Schmidsfelden vom Forum christlicher Führungskräfte.
Anschließend stehen zwei Keynotes auf dem Programm: Ivan Krastev spricht zum Thema „The Return of the Future and the Last Man: Politics of Demographic Imagination“. Krastev ist bulgarischer Politologe und „Permanent Fellow“ am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. „Welt im Umbruch: Herausforderungen für die Wirtschaft und Gesellschaft“ ist der Titel der Keynote von Monika Köppl-Turyna, Ökonomin und Direktorin von „EcoAustria“.
Am Freitag, 24. April, spricht ab 9.00 Uhr die Profi-Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner zum Thema „Wenn der nächste Schritt zählt“.
Danach widmet sich Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei in Jerusalem dem Thema „Trotz allem – Geistliche Quellen für Führung in Zeiten der Krise und Unsicherheit“.
Ab 14.00 Uhr stehen unter der Bezeichnung „Breakout Sessions“ sechs Workshops auf dem Programm. So befassen sich etwa unter dem Titel „Zukunftsstreben statt Gewinnstreben – NGOs und Sozialwirtschaft“ Rektorin Astrid Körner und Rektor Wolfgang Ernst von der Diakonie mit dem Spannungsfeld zwischen einem christlichen Grundauftrag, steigenden Erwartungen, komplexen Mischfinanzierungen und wachsenden Abhängigkeiten von öffentlichen wie privaten Geldgebern.
Dialog zwischen Wirtschaft und Kirche stärken
Das Forum christlicher Führungskräfte versteht sich als Vereinigung von Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften, die sich in ihren beruflichen Tätigkeiten und in ihrem Leben an den Werten des christlichen Glaubens ausrichten. Das Forum will den Dialog zwischen Wirtschaft und Kirche stärken, zur Auseinandersetzung mit christlichen Wurzeln ermutigen und Führungskräfte einladen, christliche Werte umzusetzen. Der Verein wurde 2013 von den vier Trägerorganisationen Österreichische Ordenskonferenz, Evangelische Akademie Wien, Katholische Aktion Österreich sowie der Industriellenvereinigung ins Leben gerufen. Der Führungskräftekongress findet alle zwei Jahre im Stift Göttweig statt.