Körtner: Christentum nicht „auf ethische Fragen reduzieren“

 
von Evangelischer Pressedienst

Reformierter Theologe unter dem Titel „Glaube, Wort und Ethik“ zu Gast in Ö1 Science Arena

Wien (epdÖ) – Unter dem Titel „Glaube, Wort und Ethik“ war in der Radiosendung Ö1 Science Arena am 31. August der reformierte Theologe Ulrich Körtner zu Gast. Im Gespräch mit Martin Haidinger warf Körtner, der im letzten Jahr an der Universität Wien emeritiert wurde, Blicke auf Ethik und Medizin, Fragen der Weltanschauung in unruhiger Zeit und nicht zuletzt auch auf die Kirchengeschichte.

„Wir verstehen das menschliche Leben aus christlicher Sicht als Gabe Gottes, die es zu achten gilt“, sagte der reformierte Theologe. Allerdings: „Es besteht die Gefahr, das Christentum auf ethische Fragen zu reduzieren und damit überflüssig zu machen“, betonte Körtner und warnte dabei vor einer „Allerweltsethik“.

Körtner gilt als eine der wesentlichen Stimmen für Medizinethik, Recht sowie christliche Theologie in Österreich und darüber hinaus. Als Hermeneutiker hat er sich besonders der verständlichen Übersetzung und Auslegung des Wortes Gottes für die Gegenwart verschrieben.

Nachhören können Sie die Sendung auf sound.orf.at/podcast

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