Interreligiöser Pavillon beim Eurovision Song Contest 2026
„United in Humanity – Connected by Music“ als Zeichen für Vielfalt und Frieden
Wien (epdÖ) – Einen offenen Begegnungsraum für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen bietet ein interreligiöser Pavillon im Rahmen des Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Unter dem Leitgedanken „United in Humanity – Connected by Music“ lädt die Initiative dazu ein, Vielfalt als verbindende Kraft zu erleben und gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen.
Getragen vom „Spirit der Verbundenheit aller Menschen“ soll der Pavillon während des ESC zu einem „lebendigen Ort des interkulturellen und interreligiösen Austauschs“ werden, so die Initiator:innen in einer aktuellen Aussendung. Besucher:innen erwarte ein „vielfältiges Programm, das Begegnung, Dialog und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt stellt“.
Ins Leben gerufen wurde die Initiative von den Mitarbeiterinnen des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien, Edina Kiss und Elisabeth Palugyay und der Stadt Wien. Umgesetzt wurde sie gemeinsam mit engagierten Vertreter:innen des interreligiösen Dialogs.
Auch Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend Niederösterreich, der Vorsitzende der Evangelischen Jugend Österreich (EJÖ) Lukas Hauser und Jugendpfarrerin Bettina Növer wirken aktiv an dem interreligiösen („Interfaith“-)Projekt mit. Damit bringe die EJÖ ihre langjährige Erfahrung in interreligiöser Zusammenarbeit und Jugendarbeit in den Pavillon ein, unterstreicht Növer.
„Wir freuen uns über die achtsame und gute Zusammenarbeit im Interfaith-Team“, so die Jugendpfarrerin. „Wir haben schon jetzt während der Vorbereitung viel voneinander und den verschiedenen Religionsgemeinschaften gelernt, z.B. welche Botschaften des Friedens es in den verschiedenen Religionen gibt.“ Mit vielen Mitarbeiter:innen habe die EJÖ „über die Festivalseelsorge beim Donauinselfest oder den Feiertagsgruß bereits langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit“.
Die Pfarrerin der Evangelischen Hochschulgemeinde (EHG), Katharina Payk, ist mit einem Workshop zu Queer und Glaube dabei, beteiligt sind am interreligiösen Pavillon neben Vertreter:innen verschiedener christlicher Konfessionen auch Vertreter:innen des Buddhismus, des Judentums, der Bahá’í, des Sikhismus sowie des Islam.
Das Projekt baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit der Beteiligten in interreligiösen Kontexten in der Stadt Wien auf. „Aus diesem gewachsenen Netzwerk heraus entsteht nun ein sichtbares und öffentliches Zeichen: Ein friedliches Miteinander ist nicht nur möglich, sondern bereichernd – für die Stadt Wien und weit darüber hinaus“, so die Initiator:innen.
Interessierte sind eingeladen, den interreligiösen Pavillon im ESC-Pavillon zu besuchen und mit dem Team ins Gespräch zu kommen.
Dienstag, 12. bis Samstag, 16. Mai 2026
täglich von 16.00 bis 19.00 Uhr